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Wir sind natürlich auf dem CP im Foum Zguid festgesifft und haben es in den 4 letzten Tagen nur geschafft, das absolut Nötigste zu erledigen. Zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass auch echt ne Menge Sand im Auto war. ;) Das hatte aber auch sein Gutes, wir haben viele interessante, sympathische Leute kennengelernt. Andreas und Tina aus Siegen mit ihrem absolut wundervoll konzipierten und aufgebauten Steyr 12M18 zum Beispiel. Oder das Pärchen aus den Niederlanden und Schweden, die eigentlich im Wohnwagen in Spanien leben und gerade mit ihrem T3 eine Winter-Auszeit in Marokko nehmen. Oder den lustigen Iren mit seinem Motorrad, der uns unseren Frühstückskaffee mit Anekdoten aus seinem Leben versüßt hat. Von Mustapha, dem Campingplatzinventar, der jedem Gast eine Massage auflabern will (vorwiegend mit den Händen, er spricht kaum französisch), will ich garnicht anfangen. ;)

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So haben wir uns also am späten Vormittag in alle Winde verstreut, der T3 nach Osten in die Piste, das Team RTC gen Norden Richtung Rabat und wir nach Westen, unser nächstes Ziel sind die blauen Felsen von Tafraoute, danach wollen wir mal wieder für ein paar Tage das Meer sehen. Nur etwa 40km hinter Foum Zguid hat sich der Mercur allerdings – wahrscheinlich aus lauter Trennungsschmerz von seinen neuen Freunden Landy und 1017 – erstmal was in sein Pfötchen getreten. Wir hatten den ersten (und hoffentlich einzigen?) Platten unserer Reise.

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Reifen wechseln ist an sich kein wirkliches Problem, nur etwas zeitraubend, weil erst die Sandbleche und ein Staukasten demontiert werden müssen. Als viel anstrengender empfand ich danach das Kopfkino ohne Reserverad herumfahren zu müssen. Eigentlich wollten wir uns heute unterwegs noch die Wasserfälle in Tissint anschauen, der Plan ist dann wegen hereindrückender Dunkelheit flachgefallen und wir habens gerade noch so zur Dämmerung die 70 km nach Tata geschafft.

Hier werden wir dann morgen versuchen, den Reifen reparieren zu lassen, in den Ortschaften auf dem Weg hab ich leider keine Reifenbude gefunden.

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Tata ist eine verhältnismäßig große Provinzhauptstadt, ich hoffe hier gibt es eine Werkstatt, die den Reifen wieder hinkriegen, leider ist nicht nur der Schlauch, sondern auch die Decke beschädigt. Zwei alternative Reifen in unserer Dimension werden sich hier wohl eher schwierig auftreiben lassen, befürchte ich...

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