Der Hohe Atlas und ein Stausee-Stellplatz

Die heutige Tagesetappe war – wohlweislich – kürzer geplant, es stand die Überquerung des hohen Atlas auf dem Programm! Die direkte Verbindung nach Süden war eine relativ kleine (aber durchgehend asphaltierte) Passstrasse, die sich in Serpentinen durch viele kleine Dörfer auf eine Höhe von fast 2300 Metern schraubte. Auf der Passhöhe haben wir eine Kaffee- und Brotzeitpause gemacht, bevor wir uns dann an den „Abstieg“ wagten. Die Straße führte immer wieder durch enge Schluchten, teilweise war der Asphalt in den Kehren komplett weggespült, wir hatten aber keinerlei Probleme wegen Breite, Höhe oder sonstig-gruseligen Passagen.

Kurz nach Dämmerung haben wir dann den Stellplatz am Stausee bei Ouarzazate erreicht und sind todmüde ins Bett gefallen.